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Bitte beachten Sie folgende Anweisungen und Hinweise:

> Einfahrhinweise
> Einbauanweisung Motoren
> Einbauanweisung Teilmotoren
> Einbauanweisung Turbolader

Einfahrhinweise für den Fahrer

1. Fahren Sie den Motor nicht mit zu niedrigen Drehzahlen ein, weil sonst der Anfall von Schleuder- und Spritzöl im Motor zu gering ist und dadurch die Schmierölversorgung der Zylinderwände, der Kolben und der Kolbenringe nicht ausreicht.

2. Vermeiden Sie aber auch zu hohe Belastungen, indem Sie nicht zu heftig beschleunigen und nicht mit zu hoher Motordrehzahl fahren, weil die volle Abdichtwirkung der Kolbenringe während der Einlaufphase noch nicht erreicht ist und somit Beschädigungen an Kolben, -ringen und Zylinderlauffläche auftreten können.

3. Betätigen Sie die Starteinrichtung (Choke) nicht länger als nötig und achten Sie auf exakte Funktion der Startautomatik sowie die korrekte Einstellung der Kraftstoffeinspritzung, weil sonst infolge eines zu fetten Kraftstoff-Luft-Gemisches keine vollständige Verbrennung erfolgt und überschüssiger Kraftstoff sowohl den Schmierstoff von der Zylinderwand abwäscht als auch eine Verdünnung des Schmieröls bewirkt.

4. Schalten Sie immer rechtzeitig, d.h. quälen Sie den Motor nicht bei zu niedrigen Drehzahlen, weil sonst die Kühlung nicht zur Abführung der Verbrennungswärme ausreicht, die Kolbenringe beschädigt werden können und sich dadurch ihre Abdichtwirkung verschlechtert.

5. Halten Sie stets den Ölstand zwischen den Markierungen des Ölmessstabs, weil nur dann die für den Einlauf-, d.h. Anpassungsvorgang besonders wichtige Schmierölversorgung sichergestellt ist.

6. Nehmen Sie nach 1000 km -  bzw. bei Bau- und Landmaschinen und Aggregatmotoren nach 20 Betriebsstunden Laufzeit - den ersten Ölwechsel vor und wechseln Sie dabei den Ölfilter, weil sich während dieser Zeit die Triebwerksteile aneinander anpassen müssen. Durch den dabei in das Öl gelangenden Abrieb kann so vorzeitiger Verschleiß an Ringen, Zylinderwand, Kolben und Lagern entstehen.

7. Beachten Sie, dass das Kühlsystem stets voll funktionstüchtig sein muss, wofür z.B. Entlüftung  beim Wassereinfüllen, Erneuerung der Wasserschläuche, Kontrolle der Keilriemenspannung oder Austausch des Thermostats sorgen, weil sonst keine ausreichende Kühlung gewährleistet ist.

Einbauanweisungen für Neumotoren, überholte Motoren, Teilmotoren, Rumpfmotoren, Gebrauchtmotoren

Die Einbauanweisungen sind unbedingt zu befolgen und Voraussetzung für Forderungen aus Garantie, Gewährleistung und Sachmangelhaftung.

Der Einbau ist grundsätzlich von einem Fach- Meisterbetrieb und geschultem Fachpersonal durchzuführen.

- Alle Anbauteile und Aggregate sind zu prüfen, ggf. zu erneuern. Zündkerzen sind zu erneuern, die Zündanlage zu prüfen und instandzusetzen und der Zündzeitpunkt ist einzustellen.

- Auch die Einspritzanlage ist zu prüfen und ggf. zu erneuern. Verschleißteile wie Zahnriemen, Spann- und  Umlenkrollen, Dichtungen sind zu erneuern.

- Weiterhin sind die Einspritzdüsen zu prüfen und ggf. zu erneuern, die Einspritzpumpe ist zu prüfen und muss evtl. instandgesetzt werden. 

- Wasserpumpe, Kühlmittelschläuche und Leitungen sind zu prüfen, ggf. zu erneuern.

- Bei Teilmotoren ohne Ölwanne und Ölpumpe ist die Ölpumpe und das Ölansaugrohr mit Sieb grundsätzlich zu erneuern oder gegen Berechnung von uns zu prüfen. Die Ölwanne ist gründlich zu  reinigen.

- Bei Teilmotoren und Rumpfmotoren, bei denen der Altmotor einen Lagerschaden hatte, sind der evtl. eingebaute Ölkühler (Wärmetauscher) und die Leitungen grundsätzlich zu erneuern.

- Vor allem bei Kolben- und Ventilschäden am Altmotor ist der Ansaugtrakt, der Auspuffkrümmer und das Auspuffrohr zu öffnen, zu trocknen und gründlich zu reinigen. Es genügt nicht, mit dem Hochdruckreiniger in die Öffnungen zu spritzen. Durch Ölschlamm, der sich in Laufe des Betriebs im Ansaugtrakt sammelt, kleben Teile aus dem Schadmotor regelrecht fest, die mit dem Hochdruck-reiniger nicht zu entfernen sind. Der Ansaugweg muss gründlich getrocknet und gereinigt werden. Komplizierte und verbaute Ansaugkrümmer, die bauartbedingt nicht gründlich gereinigt werden können, müssen erneuert werden.

- Bei Lagerschäden am Altmotor sind Ölkühler, Wärmetauscher, Leitungen und evtl. nicht mitgelieferte Filter und Gehäuse zu erneuern. Es befinden sich Metallteile im System, die durch Spülen, vor allem am Ölkühler, wegen der Bauweise nicht zu entfernen sind.

- Bei Kolbenschäden und Turboladerschäden an Motoren mit Ladeluftkühler ist der Ladeluftkühler auszubauen und zu entleeren. Es kann vorkommen, dass der Motor nach dem Einbau Öl aus dem Vorschaden, das sich im Ladeluftkühler befindet, ansaugt und  verbrennt. Dadurch kann der Motor unkontrolliert hochdrehen und sofort durch einen Überdrehschaden oder Kolbenschaden zerstört werden.

- Es ist eine ausgiebige Probefahrt (mind. 50km) durchzuführen und dabei Öldruck und Kühlmittel-temperatur sowie Geräusche zu prüfen. Auch der Ladedruck ist zu prüfen.

 - Nach der Probefahrt sind der Druckaufbau im Kühlsystem und Undichtheiten zu überprüfen und das  Kühlsystem abzudrücken.

- Bei Gebrauchtmotoren ist grundsätzlich das mitgelieferte Abnahmeprotokoll vollständig auszufüllen. Eine Kopie ist dem Kunden auszuhändigen, eine weitere Kopie muss sofort nach dem Einbau an uns gesendet werden.

Ohne Abnahmeprotokoll werden keine Forderungen aus der Sachmangelhaftung anerkannt.

Ebenso werden nachträglich zugesandte Protokolle und Rechnungen nicht anerkannt.

- Unsere Wartungsintervalle sind zu befolgen und von einem Fach-Meisterbetrieb gegen Berechnung durchzuführen. Der Zustand des Zahnriemens ist bei jedem Wartungsdienst zu überprüfen. Falls keine Wartungsintervalle vorgeschrieben wurden, sind die Intervalle des Hersteller einzuhalten.

- Einer der wichtigsten Punkte und häufig vorkommenden Fehler beim Einbau eines Motors ist, dass die Ursache für den Ausfall des Altmotors nicht gesucht, gefunden und beseitigt wird. Dadurch kommt es häufig zu Wiederholungsschädenferner. Ferner kommt es durch nicht gründlich entfernte Späne und Fremdkörper in Ölwanne, Ölansaug, Ansaugkrümmer.etc. immer wieder zu Folgeschäden.

Deshalb: Schaden vom Altmotor prüfen, Ursache ermitteln und beseitigen.

Hier einige Beispiele:

Bei Übertemperaturschäden :

Schadensbild: Kolbenfresser, stark verzogener Zylinderkopf, abgeschmorte Plastikteile und Schalter.

Alle kühlmitteltemperaturrelevanten Teile wie Kühler, Thermostat, Wasserpumpe, Lüfter, etc. sind zu prüfen, ggf. zu reinigen oder zu erneuern. Es ist weiterhin eine ausgiebige Probefahrt unter Last durchzuführen und die Temperatur zu beobachten sowie der Überdruck im Kühlsystem zu prüfen.

Bei Kolbenschäden , die als Ursache einen Schaden im Verbrennungsablauf haben:

Schadensbild: Kolben abgeschmort, Kolbenboden angeschmolzen.

Hier sind die Einspritz- und Zündanlage sowie die Einspritzpumpe und die Einspritzdüsen zu prüfen, ggf. instandzusetzen. Turbolader und Ladedruck ist zu prüfen. Bei Benzinmotoren muss der Ansaugtrakt auf Dichtheit und die Einspritzventile geprüft werden. Der Zündzeitpunkt ist einzustellen; Zündanlage, Zündkabel, Stecker und Kabel sind zu prüfen und ggf. zu erneuern.

Bei Ventilschäden  Ventilaufsetzer:

Hier sind der Steuertrieb sowie der Sitz der Steuerräder und die Spann- und Umlenkrollen zu prüfen. Auch die Zahnriemenspannung und die Flucht der Räder und Rollen muss überprüft werden

- Bei Austauschmotoren den Altmotor bitte nicht reinigen. Motorenöl und Kühlmittel sind gründlich abzulassen und der Motor muss gut gelagert werden (nicht im Freien). Sämtliche bereits ausgebauten Teile und Schrauben sind mitzugeben. Der Motor ist gut und dicht auf einer Palette zu verpacken. Verrostete und aus Schrotteilen zusammengesetzte sowie durch schlechte Verpackung beim Transport beschädigte Altmotore werden nicht akzeptiert und nachbelastet. Fehlende Teile werden ebenfalls nachbelastet. Der ggf. mitgelieferten Rücksendeaufkleber ist gut am Motor zu befestigen und die Abholbereitschaft ist mitzuteilen.

Nachdruck, Vervielfältigung und anderweitige Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, ist nur gegen schriftliche Genehmigung gestattet.

Einbauanweisungen für Teilmotoren

Teilmotoren sind Motorgehäuse mit Kurbelwelle, Pleuelstangen und Kolben und je nach Lieferumfang mit oder ohne Ölwanne, Ölpumpe und Wellendichtringen.

Die Einbauanweisungen sind unbedingt zu befolgen und Voraussetzung für Forderungen aus Garantie, Gewährleistung und Sachmangelhaftung.

Der Einbau ist grundsätzlich von einem Fach- Meisterbetrieb und geschultem Personal durchzuführen, der über geeignete Einrichtungen, Werkzeuge und Prüfmittel verfügt.

Da es bei Teilmotoren, die wir nicht selbst einbauen, immer wieder zu Problemen kommt, haben wir diese Einbauanweisungen erstellt und herausgegeben.

Wir können bei der Instandsetzung nur die in unserem Aufgabenbereich nötigen Maße, und Toleranzen einhalten, sowie Teile von führenden Originalteile- Herstellern einbauen.

Bei einem Teilmotor sind aber eine Vielzahl weiterer wichtiger Faktoren für einen einwandfreien Betrieb des Motors ausschlaggebend.

Die Hauptgründe für Probleme liegen darin, dass die Ursachen aus den Vorschäden nicht erkannt und behoben werden. Ferner werden Nebenerscheinungen aus Vorschäden wie Späne, Fremdkörper etc. nicht gründlich entfernt, woraus Folge- oder Wiederholungsschäden entstehen können.

Bei Teilmotoren ohne Ölwanne und Ölpumpe ist die Ölpumpe und das Ölansaugrohr mit Sieb grundsätzlich zu erneuern oder gegen Berechnung von uns zu prüfen. Die Ölwanne ist gründlich zu reinigen. Falls der Altmotor einen Lagerschaden hatte, sind der evtl. eingebaute Ölkühler (Wärmetauscher) und die Leitungen grundsätzlich zu erneuern. Bei Ölkühlern ist bauartbedingt eine Reinigung nicht möglich, da durch die Lammellenbauart nicht jede Stelle erreicht werden kann.

Einbauanweisung Turbolader

Turbolader sind hochpräzise Motorkomponenten, die im Betrieb sehr hohen Drehzahlen und Temperaturen ausgesetzt sind.
Bei ungestörten Betriebsbedingungen haben Turbolader eine sehr hohe Lebensdauer und fallen während eines Motorzyklus sehr selten und wenn dann meist durch äußere Umstände aus.
Meist wird beim Austausch des Aggregates nicht nach der Ursache geforscht, wodurch häufig Wiederholungsausfälle vorkommen.
Die von uns verkauften Turbolader sind von führenden Instandsetzern und in den meisten Fällen Original- bzw. Neuteile.
Die am häufigsten vorkommenden Fehler sind in der Ölversorgung, bzw. im Ölablauf zu finden.
Wichtig ist, dass ein Durchgang der Leitungen über den gesamten Querschnitt gewährleistet ist.

Einbauvorschriften für die Montage:

- Vergleichen Sie die Ausführungsnummer des Typenschildes mit dem des Altteiles.
- Vergleichen Sie den Turbolader mit dem Altteil.
- Überprüfen Sie vor der Montage die Luft- und Ölfilteranlage, wechseln Sie Motorenöl und Filter.
- Prüfen bzw. reinigen Sie die Ansaugleitungen und das Abgassammelrohr des Motors. Fremdkör- per in den Leitungen verursachen mit Sicherheit Schäden bei der Inbetriebnahme
- Prüfen Sie die Ölzulauf- und Ölablaufleitungen auf freien Durchgang über den ganzen Quer schnitt. Ein Durchblasen mit der Luftpistole und Prüfen ob am anderen Ende „etwas heraus  kommt“ ist ungeeignet, da dadurch nicht der freie Durchgang über den ganzen Querschnitt der Leitungen festgestellt werden kann. Oft sind Leitungen gequetscht, verbogen, verdreht, oder teil weise zugesetzt bzw. durch hohe Temperaturen und ungünstige Einbaulage mit Ölkohle verengt.  Der Turbolader braucht das Öl nicht nur zur Schmierung, sondern auch zur Kühlung und dafür einen hohen Öldurchsatz. Im Zweifelsfall immer die Leitungen erneuern.
- Füllen Sie die Öleinlassbohrung des Turboladers mit sauberem Motorenöl, damit eine einwand freie Schmierung bei Inbetriebnahme gesichert ist.
- Montieren Sie den Turbolader unter Verwendung neuer Flanschdichtungen. Verwenden Sie nur Schrauben geeigneter Spezifikation. Beim Anschluss der Ölleitungen nie flüssige Dichtmittel verwenden
- Falls ein Ladeluftkühler eingebaut ist, prüfen Sie diesen auf mögliche Ölreste und Fremdkörper.
- Starten Sie den Motor so, dass er nicht anspringt, entlüften Sie die Ölversorgungsleitung indem Sie die Leitung lösen.
- Starten Sie den Motor und lassen Sie diesen ca. 30 Sekunden im Leerlauf laufen, bevor Sie ihn belasten.
- Prüfen Sie den Öldruck des Motors.
- Kontrollieren Sie nach Inbetriebnahme aller Luft-, Gas- und Ölleitungen die Dichtheit der Ver bindung

Achtung: Gewährleistungs- und/oder Haftungsansprüche kommen nicht in Betracht, wenn diese Hinweise nicht beachtet werden!

Nachdruck, Vervielfältigung und anderweitige Verwendung dieser Texte, auch auszugsweise, ist nur gegen schriftliche Genehmigung gestattet.

 
 
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